Flucht ins Fediverse – Mastodon, Pixelfed und PeerTube als Alternativen zu Big Tech
▶ X-CORP ASSIMILATION ◀
YOU WILL BE MONETIZED.
RESISTANCE IS FUTILE.
NOT
ASSIMILIERUNG IN 5
[ KLICKEN UM ZU ENTKOMMEN ]
NAVIGATION · SEKTOR 0
GESCHWINDIGKEIT
0.0 AU/h
TREIBSTOFF
■■■■■■□□□□
KOORDINATEN
0.00 / 0.00
SIGNAL
···
FEDIVERSE COCKPIT · SCAN SYS v4.2
SCAN
PLANETENANALYSE
SIGNAL STABIL
Mission abgeschlossen.
Hier findest du die Anleitung des Aktionsbündnisses Neue Soziale Medien zum Wechsel ins Fediverse: alle 7 Schritte, vom Server wählen bis zum geordneten Abschied von X. Wer genauer wissen will, warum die Wahl eurer sozialen Medien nicht nur eine technische, sondern eine politische ist, findet das im Deep Dive von wechange.
Das Fediverse ist ein Netzwerk unabhängiger Server, die über ein gemeinsames Protokoll (ActivityPub) miteinander verbunden sind – ähnlich wie E-Mail: Du kannst von Gmail an GMX schreiben, ohne dass beide zum selben Konzern gehören. Genauso kannst du mit einem Mastodon-Account jemandem auf Pixelfed folgen, ohne dort extra angemeldet zu sein.
Mastodon ist Microblogging (wie Twitter/X, max. 500 Zeichen), Pixelfed ist Foto-Sharing (wie Instagram, mit chronologischem Feed) und PeerTube ist dezentrales Video-Hosting (wie YouTube, aber ohne Werbe-Algorithmus). Alle drei kommunizieren miteinander – ein Account reicht, um allen drei zu folgen.
Mittelgroße Instanzen mit thematischem Schwerpunkt sind meist am besten: genug los, aber noch persönlich moderiert. Wichtig: Sprache und Community-Regeln checken. Instanz-Listen findest du auf joinmastodon.org oder instances.social.
Keine Werbung, kein Empfehlungsalgorithmus – der Feed ist chronologisch. Das ist wohltuend, aber bedeutet auch: Du siehst nur, wem du aktiv folgst. Reichweite entsteht durch echte Interaktion, nicht durch einen Algorithmus.
Deine Daten liegen beim Betreiber deiner Instanz – meist Einzelpersonen oder gemeinnützige Vereine, kein Konzern mit Werbemodell. Kein Profiling, keine personalisierte Werbung. Europäische Instanzen unterliegen der DSGVO. Schau trotzdem in die Datenschutzerklärung der Instanz.
Ja – und das ist eine der größten Stärken. Follower werden automatisch mitgenommen (Einstellungen → Konto → „Ziehe zu einem anderen Konto um"), eigene Follows per CSV-Export/Import. Alte Posts bleiben auf der alten Instanz, der Account leitet auf den neuen weiter. Dauert rund 20 Minuten.
Ja. Ein Account im Fediverse reicht, um Accounts auf allen verbundenen Plattformen zu folgen, zu liken und zu kommentieren. Du brauchst keinen separaten Pixelfed- oder PeerTube-Account.
Für Nischenthemen, politische Diskurse und Tech-Community ist das Fediverse lebhaft. Mainstream-Entertainment und große Marken gibt es kaum. Viele nutzen beide Welten parallel: Fediverse für echten Austausch, Big-Tech-Plattformen noch für Reichweite.
Nein – das ist ein verbreitetes Missverständnis. Hilfreiche Bots (Wetter, Sportergebnisse) sind im Fediverse ausdrücklich erwünscht. Aber Spam existiert: Im Februar 2024 gab es eine koordinierte Angriffswelle auf kleine Instanzen mit offener Registrierung. Moderation ist lokal und menschlich – deutlich besser als bei Großplattformen, aber kein Bot-freies Paradies.
Dieser Planet gehört dem reichsten Mann des Universums. Hier wird ein Rohstoff abgebaut: deine Aufmerksamkeit. Menschen werden vor Bildschirme geschnallt.
Das bringt nicht nur Geld. Polarisierende Inhalte stabilisieren Macht. Wer Menschen gegeneinander hetzt, muss sie nicht fürchten.
Je länger du scrollst, desto wertvoller wirst du. Deine Daten werden verkauft. Dein Aggressionslevel steigt. Deine psychische Gesundheit sinkt. Elon Musk wird reicher.
Achtung: Kann Hassrede, Darstellungen von Gewalt und unbekleidete Aliens enthalten.