UniteOS für NGOs und Bündnisse
Mit einer Community- und Kollaborationsplattform unter eurem Namen bringt ihr Ortsgruppen, Engagierte und Partnerorganisationen zusammen und teilt, was ihr erarbeitet, auch über Organisationsgrenzen hinweg. Wir richten die Plattform ein und kümmern uns um den Betrieb.
Die nächste Aktion steht an. Das Material liegt in der Cloud, die Absprachen im Messenger, und das Protokoll steckt in einer E-Mail. Wer neu dazukommt, fragt erst einmal herum. Im Bündnis bringt jede Organisation außerdem ihre eigenen Werkzeuge mit. Und oft hängen Kontakte und Absprachen an einzelnen Menschen: Wenn die Person geht, geht das Netzwerk mit. Ein gemeinsamer Arbeitsort hilft euch, Menschen, Material und Absprachen zusammenzuführen.
Als Genossenschaft entwickeln und betreiben wir Community- und Kollaborationsplattformen: seit 2016 die offene Plattform wechange.de und Plattformen für Kommunen, Verbände, Stiftungen und NGOs. Eure Plattform läuft mit derselben Open-Source-Software: UniteOS von wechange.
800 Adressen im Verteiler sind noch keine 800 Menschen, die mitmachen. Auf der Plattform finden Neue die Gruppen und Themen, die zu ihnen passen, und steigen per Einladung ein, auch ohne Mitgliedschaft. Wer nur ab und zu Zeit hat, findet beim nächsten Mal den Faden wieder.
Läuft alles über zwei Leute in der Koordination, sind die irgendwann erschöpft. Ortsgruppen und Arbeitskreise organisieren ihre Bereiche selbst, die Koordination hält den Rahmen. Tim Riedel von den Green Teams sagt dazu: „Wir wollen uns als Projektteam überflüssig machen.“
Die nächste Aktion steht an. Irgendwo gab es doch schon eine gute Vorlage? Auf eurer Plattform bleiben Materialien, Absprachen und Ergebnisse bei der Gruppe. Neue Aktive können daran anknüpfen, auch wenn andere inzwischen weitergezogen sind.
Im Bündnis bringt jede Organisation ihre eigene Cloud, ihre eigenen Werkzeuge und ihre eigenen Regeln mit. Auf eurer Plattform arbeitet ihr in einem gemeinsamen Bereich, und niemand muss anderen Zugang zu den eigenen internen Systemen geben.
Beide Organisationen suchten eine bezahlbare und datenschutzfreundliche Alternative zu kommerziellen Plattformen, die zu ehrenamtlichen Netzwerken passt. Ein Festpreis statt einer Abrechnung pro Person gab dabei den Ausschlag.
Heute arbeiten auf SKIP mehr als 1.500 aktive Nutzer:innen in eigenen Räumen für Regionalgruppen, Fachgruppen und Arbeitskreise. Sie schreiben gemeinsam an Dokumenten, teilen Dateien und halten Wissen fest, sodass neue Mitglieder darauf aufbauen können. Auch Dokumente, die bis zur Veröffentlichung unter Embargo stehen, bearbeiten sie dort; über die Rechte legen sie fest, wer vorher mitliest.
Georg Sebastian, Koordination der Regionalgruppen, Scientists for Future
Marion, Psychologists for Future
Menschen, die sich neben ihrem Job in ihren Unternehmen für Nachhaltigkeit einsetzen, brauchten einen gemeinsamen Ort für ihre Arbeit.
Heute organisieren sich 200 von ihnen auf der Plattform in eigenen Gruppen, finden sich über eine Personensuche und teilen Praxiswissen, etwa zu einer Tauschbörse auf dem Firmengelände oder zu regionalen Förderprogrammen. Eine Karte zeigt, wo überall Green Teams aktiv sind.
Die Anmeldung läuft über eine Schnittstelle zur Kontaktverwaltung des Netzwerks (SeaTable), die Daten in beide Richtungen abgleicht: Anmeldungen, Profile und Kommunikation hängen zusammen.
Tim Riedel, Green Teams Netzwerk
Annelie Brandner, Green Teams Netzwerk
Gruppen vor Ort verwalten ihren Bereich selbst, mit Mitgliedern, Dateien, Terminen und Austausch. Rollen wie Koordination oder Pressearbeit bekommen die Rechte, die sie brauchen. Die koordinierende Stelle stellt gemeinsame Informationen und Materialien bereit und begleitet dort, wo Unterstützung gebraucht wird.
Wer zum selben Thema arbeitet, findet sich über die Orte hinweg in eigenen Gruppen. Was dort entsteht, steht allen offen, für die ihr es freigebt.
Kampagnenvorlagen, Leitfäden und Schulungstermine liegen für eure Gruppen an einem Ort. Wer etwas auf die Beine stellen will, findet hier Unterstützung und muss das Rad nicht jedes Mal neu erfinden.
Regional- und Fachtreffen, Aktionstage und Kongresse organisiert ihr mit Terminen, Anmeldung und Nachbereitung, auch als Videokonferenz.
Partnerorganisationen sammeln Beiträge, bearbeiten Entwürfe und halten Absprachen in einem gemeinsamen Bereich fest. Für ihre übrige Arbeit behalten sie ihre eigenen Räume.
Die Plattform passt für Bewegungen mit Ortsgruppen, NGOs mit vielen Engagierten und Bündnisse aus eigenständigen Organisationen. Auch Projektverbünde aus Wissenschaft und Bildung können hier ihre Zusammenarbeit organisieren, wenn Beteiligte wechseln oder mehrere Einrichtungen zusammenarbeiten. Besonders hilfreich ist die Plattform, wenn Gruppen eigenständig arbeiten und zugleich Wissen, Material und Kontakte miteinander teilen sollen. Geht es hauptsächlich um Dateiablage und direkte Absprachen in einem festen Team, reichen dafür oft die vorhandenen Werkzeuge.
Braucht ihr keinen Ort unter eurem eigenen Namen, legt ihr eure Gruppe auf wechange.de an, unserer offenen Plattform mit denselben Werkzeugen. Über 80.000 Menschen sind dort registriert. Dort könnt ihr auch dauerhaft arbeiten, als einzelne Initiative, als Projekt oder als Bündnis. Ihr bestimmt selbst, wie viel ihr zum Betrieb beitragt: Ohne Budget nutzt ihr wechange.de kostenlos, und wer Fördermittel hat oder es sich leisten kann, gibt etwas dazu. So finanzieren die Starken die Kleinen mit.
Geschützte Bereiche mit abgestuften Rechten, Neuigkeiten, Dateien, Chat, Aufgaben und Kalender.
Ablage und gemeinsame Bearbeitung von Texten, Tabellen und Präsentationen im Browser.
Profile mit Kompetenzen und laufenden Projekten, dazu eine Karte für Gruppen und Orte.
Diskussionen und Ankündigungen für das ganze Netzwerk oder einzelne Gruppen.
Für Treffen, Schulungen und Gespräche.
Euer Logo, eure Farben, eure Domain.
Wir hosten eure Plattform in zertifizierten Rechenzentren in der EU, betrieben mit Ökostrom. Wer was sieht, legt ihr über Rollen und Rechte fest. Keine Werbung, keine Werbetracker.
Der Code von UniteOS steht unter der Lizenz AGPL. Eine Plattform lässt sich grundsätzlich auch mit einem anderen Dienstleister oder in eigener Regie weiterbetreiben.
Hinter UniteOS steht die wechange eG. Überschüsse verbleiben in der Genossenschaft und fließen in Betrieb und Weiterentwicklung.
In Messenger-Gruppen verteilen sich Absprachen auf viele Chats, und wer neu dazukommt, sieht oft nicht, was vorher besprochen wurde. Dateiablagen lösen das Speicherproblem, zeigen aber nicht, wer im Netzwerk ist, mit welchen Kompetenzen und an welchen Projekten. Die Plattform verbindet Dokumente, Austausch, Termine und Profile in einem Raum, und ihr legt fest, wer was sieht.
Für die Mitarbeit in geschützten Gruppen braucht jede Person ein Benutzerkonto. Der Zugang erfolgt per Einladung; niemand muss etwas installieren oder ein Konto bei einem anderen Dienst haben. Je nach Einrichtung ist auch die Anmeldung über ein vorhandenes Organisationskonto möglich (Single Sign-on).
Ja. Ihr ladet sie in die Gruppen ein, in denen sie mitarbeiten, und legt über Rollen fest, was sie sehen und bearbeiten. Eine Mitgliedschaft in eurer Organisation ist dafür nicht nötig.
Ja. Ihr könnt mehrere Gruppen- und Projekträume mit eigenen Mitgliedern und Rechten einrichten. Den benötigten Umfang vereinbaren wir bei der Einrichtung.
Klärt vorab, welche Räume weiter genutzt werden, wer Zugriff behält und welche Daten nach euren Aufbewahrungsregeln und dem Vertrag exportiert oder gelöscht werden. Über Rollen und Rechte legt ihr fest, wer danach noch Zugang hat.
Eure Plattform wird in der EU gehostet, und der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist Bestandteil des Vertrags. Partnerorganisationen aus der EU und dem Europäischen Wirtschaftsraum arbeiten unter denselben Regeln mit. Bekommen Organisationen außerhalb davon Einblick in personenbezogene Daten, kann das als Übermittlung in ein Drittland gelten, auch wenn die Daten in der EU liegen. Für einige Länder, etwa die Schweiz, gibt es dafür einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Klärt solche Fälle vorab mit eurer Datenschutzberatung; über Rollen und Rechte legt ihr fest, welche Bereiche die Partner sehen.
Die Einrichtung kostet einmalig ab 9.000 Euro. Für Hosting, Wartung und Support vereinbaren wir einen festen monatlichen Preis, zum Beispiel rund 450 Euro für 500 Menschen. Zusätzliche Konten verursachen keine Lizenzkosten pro Kopf. Braucht eure Plattform mehr Speicher, Rechenleistung oder Betreuung, kann sich der vereinbarte Betriebspreis ändern. Alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer.
Ihr müsst nichts installieren. Wir richten die Plattform mit euch ein: Grundstruktur, Bereiche und Rechte, euer Logo, eure Farben und eure Domain. Wir schulen die Menschen, die sie bei euch betreuen, und begleiten den Start im vereinbarten Umfang. Danach verwalten Ortsgruppen und Partner ihre Bereiche selbst; ihr legt fest, wer Zugänge und Rollen verwaltet und für Fragen ansprechbar ist. Den technischen Betrieb übernehmen wir.
Bei der Einrichtung planen wir mit euch den Start: welche Gruppen zuerst einsteigen, mit welcher Aufgabe sie beginnen und wer bei euch für Fragen ansprechbar ist. Wir schulen die Menschen, die die Plattform betreuen, und begleiten den Start. Danach tauscht ihr euch in regelmäßigen gemeinsamen Terminen mit anderen Organisationen aus, die eine Plattform bei uns betreiben. Am besten kommt eine Plattform in Gang, wenn eine Aufgabe, die viele betrifft, von Anfang an dort stattfindet.
Per E-Mail-Benachrichtigung erfahren sie, was sich in ihren Gruppen tut, und auf ihrem persönlichen Dashboard sehen sie die Neuigkeiten aus ihren Gruppen auf einen Blick. Wer eine Pause macht, behält Konto und Gruppen und findet Dateien, Termine und Beiträge beim Wiedereinstieg dort, wo die Gruppe gerade arbeitet.
Eine Plattform unter eurem Namen passt, wenn euer Netzwerk einen eigenen Auftritt, eine gemeinsam festgelegte Struktur und eine darauf abgestimmte Einrichtung und Betreuung braucht. Wollt ihr eure Zusammenarbeit ohne diesen Aufbau organisieren, könnt ihr auch dauerhaft auf wechange.de arbeiten. → Zu wechange.de
Bringt eure Fragen mit. Wir zeigen euch die Plattform und schauen gemeinsam, wie eure Ortsgruppen, Engagierten und Partnerorganisationen darauf zusammenarbeiten können. Dabei besprechen wir, welche Bereiche und Zugänge zu eurer Community passen.