UniteOS für Kommunen und Regionen
Mit einer Vernetzungsplattform für eure Kommune bekommen Bürger:innen, Vereine, Initiativen und Verwaltung einen gemeinsamen Ort, an dem sie Vorhaben zusammen voranbringen. Eure Verwaltungs-IT bleibt dabei geschlossen. Wir richten die Plattform ein und betreiben sie.
Engagement braucht Raum, vor Ort wie digital. Mit der Plattform gebt ihr Vereinen, Initiativen und engagierten Bürger:innen einen gemeinsamen Ort, an dem sie sich organisieren, vernetzen und sichtbar werden. Eure Verwaltung bekommt zugleich einen sicheren Weg, digital mit der Stadtgesellschaft zusammenzuarbeiten. In eurer Smart-City-Strategie kann die Plattform der Ort sein, an dem Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam an lokalen Vorhaben arbeiten.
Als Genossenschaft entwickeln und betreiben wir Community- und Kollaborationsplattformen: seit 2016 die offene Plattform wechange.de und Plattformen für Kommunen, Verbände und Stiftungen. Eure Plattform läuft mit derselben Open-Source-Software: UniteOS von wechange.
Fachabteilungen wie Klimaschutz, Integration oder Jugend teilen auf der Plattform Dokumente mit Bürger:innen, Vereinen und Initiativen und arbeiten mit ihnen zusammen, ohne ihnen Zugang zu eurem internen Netz zu geben.
Erkennt frühzeitig, was eure Region bewegt. Ihr seht, wo neue Themen entstehen, etwa Solargenossenschaften. So könnt ihr Ressourcen gezielt steuern und dort Unterstützung bieten, wo sie auf besonders fruchtbaren Boden trifft.
Mit einer professionellen, werbefreien Plattform sendet ihr ein starkes Signal der Anerkennung an eure engagierte Bürgerschaft: „Wir sehen eure Arbeit und geben euch ein gutes Werkzeug dafür.“ So wird die Plattform Teil eurer Engagementförderung.
Bürger:innen und Initiativen organisieren eigene Vorhaben, finden Kontakte und suchen Unterstützung, etwa für Nachbarschaftshilfe oder ein neues Projekt. Die Kommune stellt dafür einen gemeinsamen digitalen Raum bereit.
Kim Strupp, Leiterin des Projekts MokWi bei der KielRegion GmbH
Ein Portal für alle, die eure Region gestalten.
Eine digitale Geschäftsstelle, für die Vereine kostenlos. Vereine und Initiativen bekommen eigene, geschützte Arbeitsbereiche mit Dateiablage, Aufgaben, Terminen, Chat und Videokonferenzen. Sie organisieren ihre Zusammenarbeit und verwalten ihre Dokumente selbst. Das entlastet Vorstände.
Ein zentraler Ort, um Engagement zu finden. Bürger:innen sehen auf der Karte, was in ihrer Nähe passiert, und können sich in öffentlichen Gruppen einbringen.
Fachämter arbeiten auf der Plattform gezielt mit Bürger:innen, Vereinen und Fachleuten aus der Region zusammen, etwa an Runden Tischen, in Beiräten oder Projektgruppen.
„Unsere interne IT ist ein Hochsicherheitstrakt. Die Plattform ist die Schleuse nach draußen.“Kim Strupp, KielRegion GmbH
In der KielRegion mit Kiel und den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön stand das Klimaschutzmanagement vor einer Aufgabe, die viele Kommunen kennen: Es sollte mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, durfte aber niemandem außerhalb der Verwaltung Zugang zur Verwaltungs-IT geben. Die Lösung heißt MokWi, eine Plattform, die mit UniteOS von wechange läuft.
Die Plattform läuft als SaaS. Hosting, Updates und Sicherheit liegen bei uns.
Die Beteiligten organisieren ihre Projekte selbst. Das Team der KielRegion greift ein, wenn jemand Werbung macht oder Spam postet.
„Personal haben wir keines extra dafür, wir machen das mit Bestandspersonal aus dem Regionalmanagement“, sagt Kim Strupp.
Wasserstoff-Netzwerke, Klimaschutz-Runden oder Pflege-Konferenzen digital organisieren.
Sicherer Dokumentenaustausch für Beiräte und Ausschüsse.
Den Vereinen Cloud-Speicher und Videotools kostenlos bereitstellen.
Verfahren aus Beteiligungswerkzeugen auf der Karte der Plattform zeigen. In der KielRegion erscheinen so Verfahren aus adhocracy+ und DIPAS auf MokWi.
Ein besonderer Einsatz
Auch Verwaltungen brauchen einen gemeinsamen Ort, um sich untereinander auszutauschen. Der IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITV.SH) bietet Mitarbeitenden aus Kommunen in Schleswig-Holstein dafür eine Vernetzungsplattform, die wechange mit UniteOS betreibt. Wer freigeschaltet ist, findet dort ein gemeinsames Forum und die Termine der Digitalisierungs-Community, gründet Gruppen zu eigenen Themen, teilt Dateien und startet Umfragen.
So können auch ein Land, ein IT-Dienstleister oder ein kommunaler Verband Wissen zwischen Verwaltungen teilen, ohne dass jede Kommune dafür eigene Werkzeuge aufbauen muss.
Keine Werbung, keine Werbetracker. Als Open-Source-Lösung unter der Lizenz AGPL 3.0 vermeidet ihr eine Bindung an einen einzelnen Anbieter.
Wir wissen, dass eure IT-Abteilung genug zu tun hat. Deshalb übernehmen wir den technischen Betrieb: Wir hosten in der EU, machen die Updates und sorgen für die Sicherheit. Ihr müsst euch um nichts Technisches kümmern.
Hinter UniteOS steht die wechange eG, eine Berliner Genossenschaft. Unser Support-Team besteht aus echten, erreichbaren Ansprechpartner:innen, unsere Entwickler:innen sitzen in Deutschland. So bekommt ihr schnell Hilfe.
Viele Kommunen nutzen schon digitale Werkzeuge für den Kontakt mit ihren Bürger:innen. Bürger-Apps bündeln lokale Informationen, je nach Angebot auch Austausch und Gruppen. Beteiligungsportale unterstützen Verfahren, etwa in der Bauleitplanung, und Mängelmelder nehmen Hinweise auf.
Mit der Plattform schafft ihr eine gemeinsame Arbeitsumgebung für Bürger:innen, Vereine, Initiativen und Verwaltung. In eigenen Gruppen teilen sie Dateien, verteilen Aufgaben, stimmen Termine ab und bringen ihre Vorhaben voran, auch mit Partner:innen außerhalb der Verwaltung. Wenn ihr schon eine Bürger-App nutzt, ist die Frage für die Auswahl deshalb: Deckt sie auch diese Zusammenarbeit ab?
Wollt ihr Menschen zu passenden Möglichkeiten für Engagement vor Ort führen, gibt es dafür den Mitwirk-O-Mat von wechange. Über 25 Kommunen und Regionen setzen ihn ein.
Viele Menschen wollen sich engagieren und stoßen dabei auf strukturelle Hürden: Beteiligung, die folgenlos bleibt, fehlende digitale Räume, starre Vereinsformen, Bürokratie und soziale Hürden. Unsere Analyse zeigt, wie Kommunen diese Hürden abbauen können.
Bürger-Apps bündeln lokale Informationen, je nach Angebot auch Austausch und Gruppen. Mängelmelder nehmen Hinweise auf, Werkzeuge für die Bauleitplanung unterstützen Verfahren. Die Plattform ist eine gemeinsame Arbeitsumgebung, in der Bürger:innen, Vereine, Initiativen und Verwaltung Dateien teilen, Aufgaben verteilen und Projekte langfristig entwickeln. Sie lässt sich mit anderen Werkzeugen verknüpfen: In der KielRegion erscheinen Verfahren aus adhocracy+ und DIPAS auf der Karte von MokWi.
Weil WhatsApp keine Daseinsvorsorge ist. Die Kommune hat dort keinen Einfluss darauf, wie die Netzwerke funktionieren und was mit den Daten geschieht. Auf eurer Plattform liegen die Daten in der EU, Gruppen bleiben auch dann auffindbar, wenn Einzelne gehen, und die Kommune macht sich unabhängig von den Algorithmen großer Plattformen.
Die Plattform kann der Ort sein, an dem Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam an lokalen Vorhaben arbeiten, und sie zeigt euch, welche Themen die Menschen vor Ort bewegen. Zur Finanzierung ein Beispiel: Die KielRegion finanziert die Weiterentwicklung von MokWi über Fördermittel aus dem Regionalbudget, die Eigenanteile tragen Kreise und Stadt gemeinsam. Ob Einrichtung, Betrieb oder Weiterentwicklung eurer Plattform förderfähig sind, hängt vom jeweiligen Programm ab.
Die Kommune oder Region zahlt für Einrichtung und Betrieb, für Vereine, Initiativen und Bürger:innen ist die Nutzung kostenlos. Die Einrichtung kostet einmalig ab 9.000 Euro. Der Betrieb mit Hosting, Wartung und Support kostet einen festen monatlichen Preis, der sich nach Leistungen und Infrastruktur richtet und nicht nach der Zahl der Menschen; als Rechenbeispiel rund 450 Euro im Monat für 500 Menschen. Alle Preise zuzüglich Mehrwertsteuer. Mehr zu den Preisen
Hosting in der EU, in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland und Finnland. Wer welche Inhalte sieht, legt ihr über Rollen und Rechte fest. Es gibt keine Werbetracker, und wir verkaufen keine Daten.
Sie gibt euch die Alternative dazu. Mitarbeitende teilen auf der Plattform Dokumente und Absprachen mit Bürger:innen und Vereinen, ohne ihnen Zugang zum internen Verwaltungsnetz zu geben. So entsteht ein dritter Raum zwischen eurer internen IT und der offenen digitalen Welt. Klare Regeln und ein gemeinsamer Einstieg helfen, die Zusammenarbeit aus privaten Messengern auf die Plattform zu holen.
Ob und in welchem Umfang eure Kommune für Inhalte verantwortlich ist, hängt von ihrer Rolle und vom konkreten Fall ab. Zuständigkeiten für Inhalte, Meldungen und Moderation solltet ihr vor dem Start klären und in den Nutzungsbedingungen beschreiben. Die Plattform bietet Werkzeuge zur Moderation; die rechtliche Bewertung übernimmt eure Rechtsabteilung.
Nein. Die Plattform läuft als Software-as-a-Service. Wir kümmern uns um Hosting, Sicherheits-Updates, Backups und Wartung. Eure IT muss nichts installieren und nichts betreiben.
Welche Dienste ihr neben der Plattform nutzt und welche Anbindungen ihr braucht, besprechen wir vor der Einrichtung mit euch. In der KielRegion zeigt die Plattform zum Beispiel Verfahren aus adhocracy+ und DIPAS auf ihrer Karte.
Der Code von UniteOS ist öffentlich und steht unter der Lizenz AGPL. Ihr setzt damit auf offenen Code, den andere Kommunen ebenso nutzen können (Public Money, Public Code). Eine Plattform lässt sich grundsätzlich auch mit einem anderen Dienstleister oder in eigener Regie weiterbetreiben.
Ja. Jede Gruppe erhält einen eigenen Arbeitsbereich mit Dateiablage, gemeinsamer Bearbeitung von Texten und Tabellen im Browser, Videokonferenzen, Chat, Kalender und Aufgaben. Vereine können damit ihre Werkzeuge an einem Ort bündeln.
Das legt ihr fest. Ihr bestimmt, wer sich registrieren kann, wer Gruppen anlegt und was für alle gilt; die Gruppen entscheiden selbst, wer mitarbeitet und welche Inhalte sie öffentlich zeigen. Auf der Plattform des ITV.SH etwa schalten Administrator:innen neue Nutzer:innen frei, auf MokWi darf jede:r Projekte starten.
Für die Prüfung in eurer Verwaltung stellen wir euch die Unterlagen zu Leistung, Datenschutz und Sicherheit zusammen. Mehr zu Sicherheit und DSGVO
Eine eigene Stelle braucht ihr dafür nicht. Die Vereine verwalten ihre Gruppen, Mitglieder und Inhalte selbst, ihre laufende Zusammenarbeit müsst ihr also nicht zentral organisieren. Für den Einstieg, für Fragen und für Konflikte sollte es Ansprechpersonen geben, etwa in der Ehrenamtskoordination, die auch Impulse setzen und die Plattform in der Region bekannt machen. Die KielRegion erledigt das mit Bestandspersonal aus dem Regionalmanagement. Kim Strupp sagt dazu: „Die Plattform läuft auch, wenn mal niemand aktiv mitarbeitet, aber man kann sie aktiv mitgestalten.“ Den technischen Betrieb übernehmen wir.
In einer Demo zeigen wir euch, wie eine Plattform für eure Kommune aussehen kann, und besprechen, welche Gruppen dort zusammenarbeiten sollen. Mit UniteOS von wechange arbeiten unter anderem die KielRegion und der IT-Verbund Schleswig-Holstein.