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UniteOS

UniteOS

Die Netzwerk- & Community-Plattform NGOs und Bündnisse

UniteOS schafft den gemeinsamen digitalen Raum für Allianzen, Bewegungen und Projektverbünde, die über Organisationsgrenzen hinweg wirken wollen.

Das Problem: Zusammenarbeit scheitert an den Grenzen

NGOs und Netzwerkorganisationen arbeiten selten allein. Ihre Stärke liegt in Allianzen, Koalitionen, verteilten Gruppen. Aber genau da liegt das Problem: Jede Organisation hat ihre eigene IT, ihr eigenes Dateiablagesystem, ihre eigene Kommunikationsstruktur.

Was dann passiert, kennt ihr: Projektordner auf Dropbox, Kommunikation über WhatsApp, Protokolle in E-Mail-Threads, Ergebnisse auf USB-Sticks der koordinierenden Person. Das Projekt endet, und alles, was entstand, ist weg.

Koordination läuft über persönliche Kontakte, nicht über Infrastruktur. Wenn die Person geht, geht das Netzwerk mit.

Was UniteOS für Netzwerkorganisationen leistet

UniteOS schafft einen neutralen digitalen Raum, der keiner Einzelorganisation „gehört“, aber allen dient. Akteure aus verschiedenen Organisationen arbeiten auf derselben Plattform zusammen, ohne ihre eigene IT zu öffnen oder Partnerorganisationen Zugang zu internen Systemen zu geben.
 
Gemeinsamer Raum, autonome Strukturen. Jede Partnerorganisation, jede Ortsgruppe, jede Initiative bekommt ihren eigenen Bereich mit eigenen Rechten. Was geteilt wird, wird bewusst geteilt.

Zusammenarbeit, die bleibt. Aus temporären Projekten werden dauerhafte Infrastrukturen. Dokumente, Ergebnisse und Kontakte bleiben im Netzwerk, auch wenn einzelne Projekte enden oder Personen wechseln.

Selbstorganisation ohne Zentrale. Lokale Gruppen und Partnerorganisationen verwalten ihre eigenen Bereiche. Die koordinierende Stelle gibt die Struktur vor, muss aber nicht jede Aktion begleiten.

Niedrigschwelliger Zugang. Neue Partner steigen per Einladungslink ein, ohne bestehende Accounts bei Drittdiensten nutzen zu müssen. Kein IT-Aufwand, keine Lizenzfragen, kein Onboarding-Marathon.

Wissen bleibt sichtbar. Profile zeigen, wer im Netzwerk was kann und an was arbeitet. Neue Akteure finden Ansprechpartner ohne Vermittlung durch die Koordinationsstelle.

Wann passt UniteOS für eure Organisation?

Gut geeignet für:

Allianzen und Koalitionen, die projektübergreifend zusammenarbeiten. Bewegungsorganisationen mit dezentralen Ortsgruppen oder lokalen Initiativen. Netzwerke, bei denen die Mitglieder gleichzeitig Partner und Akteure sind. NGOs, die regelmäßig mit externen Partnern, Freiwilligen oder anderen Organisationen zusammenarbeiten. Projektverbünde mit wechselnden Teilnehmerinnen und wechselnden Konstellationen.

Weniger geeignet für:

Organisationen, die ausschließlich intern zusammenarbeiten und keine externen Akteure einbinden müssen. Dafür gibt es bessere Werkzeuge.

IN DER PRAXIS

Die gemeinsame Arbeitsplattform für Scientists for Future und Psychologists for Future

Wie organisiert man Wissen, Zusammenarbeit und vertrauliche Prozesse in einem großen, dezentralen Netzwerk? Für die ehrenamtlichen Communities von Scientists for Future und Psychologists for Future ist SKIP heute die zentrale Plattform für den gemeinsamen Arbeitsalltag.

Mehr als 1.500 aktive Nutzerinnen und Nutzer arbeiten dort in eigenen digitalen Räumen für Regionalgruppen, Fachgruppen und Arbeitskreise zusammen. Sie erstellen und bearbeiten Dokumente, teilen Dateien und sorgen dafür, dass wichtiges Wissen dauerhaft erhalten bleibt. So finden neue Mitglieder schnell den Einstieg und Teams können ihre Arbeit nahtlos fortsetzen.

Beide Organisationen suchten nach einer bezahlbaren und datenschutzfreundlichen Alternative zu kommerziellen Plattformen. Gleichzeitig sollte die Lösung zu den Anforderungen ehrenamtlicher Netzwerke passen. Ein Festpreis statt einer Abrechnung pro Nutzer war dabei ein entscheidender Faktor.

Marion von den Psychologists for Future beschreibt den Vorteil so: „Es gibt keinen Preis pro User, sondern einen festen Portalpreis. Das macht die Kosten planbar und verhindert, dass wir aus Kostengründen Nutzerkonten löschen müssen, obwohl die Personen weiterhin Teil der Organisation sind.“

Neben der Zusammenarbeit spielt auch der Schutz sensibler Inhalte eine wichtige Rolle. Viele Dokumente werden intern erarbeitet oder stehen bis zur Veröffentlichung unter Embargo. Mit SKIP behalten beide Organisationen die Kontrolle über ihre Daten und schaffen gleichzeitig einen digitalen Raum, in dem Zusammenarbeit einfach funktioniert.

Dass sich die Plattform im Alltag etabliert hat, zeigt sich für Georg Sebastian, der bei den Scientists for Future die Regionalgruppen koordiniert, an einem einfachen Moment: „Wenn sich Menschen auf einem Kongress treffen und ganz selbstverständlich über SKIP sprechen, weiß ich, dass die Plattform ihren Platz in unserer Zusammenarbeit gefunden hat.“

Was die Plattform bietet

Gruppenräume mit abgestuften Rechten. Projekträume, Netzwerkbereiche und interne Arbeitsbereiche mit klarer Rechteverwaltung. Jede Gruppe sieht nur, was für sie freigegeben ist.

Gemeinsame Dokumentenarbeit. Texte, Tabellen und Präsentationen werden direkt im Browser bearbeitet und versioniert. Kein Versionschaos, kein Dropbox-Flickenteppich.

Netzwerkverzeichnis. Profile, Kompetenzen, laufende Projekte. Wer im Netzwerk wen sucht, findet ihn selbst.

Integrierte Kommunikation. Forum, Chat und Neuigkeiten in einer Plattform, damit keine parallelen Kanäle entstehen.

Kalender und Aufgaben. Projektmeilensteine, Fristen und Events gemeinsam im Blick behalten.

Enabler-Pricing. Ihr zahlt eine Flatrate für die Plattform, nicht pro Kopf. Wachstum im Netzwerk erhöht nicht die Lizenzkosten.

Wachstum ohne Kostenfalle

Klassische Software-Lizenzen bestrafen Erfolg: Je mehr Freiwillige ihr gewinnt, desto teurer wird es (Preis pro Nutzer). Wir drehen das Prinzip um.

  • Die Infrastruktur-Flatrate: Ihr zahlt für die Plattform-Größe, nicht pro Kopf.

  • Skalierbarkeit: Ladet 50, 500 oder 5.000 Ehrenamtliche ein. Die Kosten bleiben für euch planbar.

  • Keine versteckten Hürden: Externe brauchen keine eigene Lizenz und keinen Account bei einem Tech-Riesen.

Technologie, die zu eurer Mission passt

Ihr kämpft für eine bessere Welt. Eure digitale Infrastruktur sollte nicht dagegen arbeiten.

  • Wir sind Genossenschaft: Wir gehören keinen Investoren, sondern der Zivilgesellschaft. Euer Geld fließt nicht in einen „Exit“, sondern zurück in die Plattform. Wir sind Partner, keine Lieferanten.

  • Konsequent Grün: Digitalisierung frisst Energie. Wir setzen dagegen: Unsere Server laufen mit 100 % echtem Ökostrom in effizienten Rechenzentren in Deutschland und Finnland.

  • Open Source & Souverän: Macht euch unabhängig von Konzerninteressen. Mit offener Software stärkt ihr die digitale Souveränität des gesamten Dritten Sektors.

  • Datenschutz ohne Kompromisse: Eure Daten – ob von Aktivist:innen oder Spender:innen – bleiben in der EU. Kein Tracking, kein Datenverkauf. Punkt.

Bereit für eine Infrastruktur, die eure Werte teilt?

Startet jetzt euer eigenes Community-Portal oder Social Intranet.

Eure Initiative ist noch klein? Startet sofort auf wechange.de

Ihr braucht noch keine eigene Infrastruktur, sondern wollt einfach jetzt loslegen? Kein Problem.

Nutzt unsere offene Community-Plattform wechange.de. Dort arbeiten bereits über 80.000 Menschen an der sozial-ökologischen Wende. Ihr bekommt dieselben professionellen Tools (Projektmanagement, Dokumente, Chat), teilt euch aber das Dach mit vielen anderen Projekten.

Das solidarische Preismodell: Bei wechange.de gilt: Pay as you like. Kleine Initiativen ohne Budget nutzen die Plattform kostenlos. Wer Fördermittel hat oder es sich leisten kann, zahlt einen freiwilligen Beitrag. So finanzieren die Starken die Kleinen mit.

  • Sofort registrieren: In 2 Minuten ist eure Gruppe online.

  • Keine Vertragsbindung: Ideal für zeitlich begrenzte Aktionen oder den Start.

  • Vernetzen: Findet Mitstreiter:innen, die schon auf der Plattform sind.

Fragen und Antworten

Dateiablagen lösen das Speicherproblem. Eine Netzwerkplattform löst das Vernetzungsproblem: Wer ist im Netzwerk, mit welchen Kompetenzen, an welchen Projekten? Dateien sind ein Teil davon, aber nicht das Herzstück. UniteOS verbindet Dokumentenarbeit, Kommunikation und Community-Strukturen in einer Infrastruktur.

Ja, aber der Aufwand ist minimal: Einladung per E-Mail, Registrierung mit Mailadresse und Passwort, fertig. Keine Installation, keine bestehenden Accounts bei Drittdiensten nötig, keine IT-Koordination zwischen Organisationen.

Ja. Ihr könnt beliebig viele Projekt- und Gruppenräume anlegen, mit eigenen Mitgliedern, Dokumenten und Kommunikationskanälen. Jeder Raum ist unabhängig konfigurierbar.

Die Plattform und alle Inhalte bleiben unter eurer Kontrolle. Ihr entscheidet, welche Räume weiterhin aktiv sind und wer Zugang hat. Daten werden nicht automatisch gelöscht oder weitergegeben.

Ja. Hosting ausschließlich in der EU (Deutschland und Finnland), kein US-Mutterkonzern, kein CLOUD-Act-Risiko. Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist Bestandteil des Vertrags.

Das Preismodell ist eine Flatrate. Ob 50 oder 500 aktive Nutzerinnen: Die monatlichen Kosten bleiben gleich. Wachstum im Netzwerk erzeugt keine Kostensteigerung. Schaut dazu auf unsere Pricing-Seite.

Ja: wechange.de. Dort stehen dieselben Werkzeuge im solidarischen Pay-as-you-like-Modell bereit. Keine Vertragsbindung, keine Mindestlaufzeit. Ideal für Initiativen im Aufbau oder für zeitlich begrenzte Projekte.