UniteOS
UniteOS verbindet Bundesebene, Landesverbände, Ortsgruppen und Mitglieder auf einer souveränen Open-Source-Plattform. Ohne Lizenzkosten pro Kopf. Ohne Vendor Lock-in.
Verbände kennen das Muster: Die Geschäftsstelle koordiniert alles. Ortsgruppen fragen per E-Mail an, Protokolle verschwinden in Anhängen, Wissen geht mit dem scheidenden Vorstand, neue Mitglieder finden sich nicht zurecht. Dabei wäre die Stärke des Verbands genau das Gegenteil: ein Netzwerk, das sich selbst trägt. Das fehlende Glied ist die Infrastruktur.
Was typischerweise fehlt: Ortsgruppen haben keine gemeinsamen digitalen Räume. Wissen ist personengebunden, nicht strukturell gespeichert. Neue Mitglieder sehen nicht, was der Verband an aktivem Engagement bereithält. Die Geschäftsstelle ist Flaschenhals, weil es keine Alternative gibt.
UniteOS gibt eurem Verband eine digitale Infrastruktur, auf der sich föderale Strukturen abbilden lassen, vom Bundesverband bis zur Ortsgruppe. Gleichzeitig ermöglicht sie Selbstorganisation: Ortsgruppen verwalten ihre eigenen Räume, ohne jede Aktion über die Geschäftsstelle laufen zu lassen.
Föderale Struktur, digital abgebildet. Bundesebene, Landesverbände, Regionalgruppen, Fachausschüsse: Jede Ebene bekommt ihren eigenen Bereich mit eigenen Rollen und Zugriffsrechten. Was auf Ortsgruppen-Ebene bleibt, bleibt dort. Was nach oben soll, kommt nach oben.
Selbstorganisation statt Zentralisierung. Gruppen können Mitglieder einladen, Dokumente ablegen, Aufgaben verteilen und diskutieren, ohne IT-Aufwand für die Geschäftsstelle. Die Plattform ermöglicht, was Verbände immer wollten: aktive Mitglieder, die nicht auf Erlaubnis warten.
Wissen bleibt im Verband. Protokolle, Leitfäden, Kontaktlisten, Projektergebnisse: Alles liegt in einer durchsuchbaren Ablage. Auch nach dem Vorstandswechsel.
Externe Akteure einbinden. Kooperationspartner, Förderinstitutionen, Schiedsrichter:innen, Trainer:innen: Personen, die keine Vollmitglieder sind, bekommen gezielt Zugang zu den Bereichen, die für sie relevant sind.
Viele Verbands-Softwarelösungen rechnen pro Kopf. Bei 500 Mitgliedern ein überschaubarer Betrag. Bei 5.000 Mitgliedern, 200 Ortsgruppen und wachsender Aktivität wird das schnell unplanbar.
UniteOS rechnet per Flatrate. 500 oder 5.000 aktive Nutzerinnen: der monatliche Betrag bleibt gleich. Wachstum wird nicht bestraft.
IN DER PRAXIS
„Wir wollen uns als Projektteam überflüssig machen.“ – Tim Riedel, Green Teams Netzwerk
Das Green Teams Netzwerk vernetzt Menschen, die sich zusätzlich zu ihrem Job in ihren Unternehmen für ökologische und soziale Nachhaltigkeit einsetzen. Auf der Plattform organisieren sich heute 200 von ihnen in eigenen Gruppen, teilen Best Practices und koordinieren Aktionen.
Das Problem war simpel: „Social Media geht dafür nicht, E-Mail geht nicht, Teams geht nicht. Wir brauchen diesen Ort.“ Also baute das Netzwerk mit UniteOS einen eigenen.
Mitglieder finden sich über eine Personensuche, Green Teams bilden sich in eigenen Gruppen ab, Praxiswissen wird geteilt, etwa wenn jemand Erfahrungen für eine Tauschbörse auf dem Firmengelände sucht oder Informationen über regionale Förderprogramme teilen will. An welchen Orten Green Teams aktiv sind, wird auf der Karte sichtbar.
„Mit der Karte wurde sichtbar, wo sich Green Teams engagieren – und dass sich überall in Deutschland Menschen für dieselben Ziele einsetzen.“ – Annelie Brandner, Green Teams Netzwerk
Damit das alles reibungslos funktioniert, läuft der gesamte Anmeldeprozess über eine bidirektionale Schnittstelle zum CRM (SeaTable): Anmeldungen, Profile und Kommunikation greifen nahtlos ineinander.
UniteOS gewinnt dort, wo Community Engagement wichtiger ist als Gremienverwaltung. Konkret:
Sportverbände. Dezentrale Vereinsstrukturen mit vielen aktiven Mitgliedern und Ehrenamtlichen, die sich selbst koordinieren sollen.
Soziale Verbände und NGO-Netzwerke. Organisationen, die ihre Mitglieder wirklich aktivieren wollen.
Kulturverbände und Initiativen-Netzwerke. Strukturen, bei denen die lokale Selbstorganisation das Herzstück ist.
Verbände im Wachstum. Jede neue Ortsgruppe, jedes neue Mitglied erhöht nicht die Lizenzkosten.
Klassische Wirtschafts- und Berufsverbände mit primärem Fokus auf Gremienmanagement, Sitzungsprotokollen und begrenzter Mitgliederzahl sind bei spezialisierten Anbietern (z.B. Tixxt) gut aufgehoben.
Open Source: AGPL 3.0. Kein Vendor Lock-in, Code einsehbar, Export jederzeit möglich.
Hosting: ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren in Deutschland. 100% Ökostrom. DSGVO-konform, kein US-Zugriff.
Whitelabel: Eigene Domain, eigenes Branding. Der Verband tritt gegenüber Mitgliedern unter seiner Marke auf.
Managed SaaS: Betrieb, Updates, Sicherheits-Patches übernehmen wir. Keine eigene IT nötig.
Preismodell: Flatrate. Kein Pro-Kopf-Pricing. Kein Wachstums-Malus.
Technologie ist niemals neutral. Setzt ein Zeichen für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Digitalisierung.
Green IT: Wir hosten in Rechenzentren, die auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzen. Reduziert den digitalen CO2-Fußabdruck eures Verbandes.
Gemeinwohl vor Profit: Als Genossenschaft sind wir keinen Aktionären verpflichtet, sondern unseren Mitgliedern und dem gesellschaftlichen Wandel. Ihr Geld fließt in die Weiterentwicklung der Plattform, nicht in Dividenden.
Public Money, Public Code: Wir unterstützen die Initiative für öffentliche Software. Mit UniteOS investiert ihr in ein digitales Gemeingut, das der gesamten Zivilgesellschaft zugutekommt.
Wir zeigen euch in 30 Minuten, wie UniteOS für eure Verbandsstruktur konfiguriert werden kann.
Ja. Jede Gruppe hat eigene Administratoren, die Mitglieder einladen, Dokumente ablegen und Bereiche strukturieren können, vollständig unabhängig von der Bundesebene, wenn so konfiguriert.
Ja. UniteOS unterstützt abgestufte Zugriffsrechte: Vollmitglieder, Teilnehmende mit eingeschränktem Zugriff, externe Gäste. Die Rechteverwaltung ist granular konfigurierbar.
Nein. Das Preismodell ist eine Flatrate. Mehr Mitglieder bedeuten keine höheren Lizenzkosten.
Die technische Einrichtung dauert typischerweise vier bis acht Wochen. Bis die Plattform wirklich lebendig ist, mit aktiven Gruppen, genutzten Bereichen und selbstorganisierten Strukturen, rechnet man realistisch drei bis sechs Monate.
Digitalisierungsförderung für Sportverbände und soziale Träger existiert auf LSB-Ebene (Landessportbünde). Konkret relevant: LSB Rheinland-Pfalz (Implementierung moderner Software für ortsungebundene Zusammenarbeit explizit förderfähig) und LSB Niedersachsen (Schwerpunktförderung Digitalisierung). Direkte Antragstellung durch Landesfachverbände möglich.
Ja. Hosting ausschließlich in deutschen und finnischen Rechenzentren (Hetzner), ISO-27001-zertifiziert. Kein US-Mutterkonzern, kein CLOUD-Act-Risiko. Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO inklusive.